
Artikel „Südkurier, 5. Dezember 18“

Der Diensthund des verstorbenen US-Präsidenten George H. W. Bush hält seinem Herrchen die Treue –sogar über den Tod hinaus. Der junge Hund namens Sully begleitete am Montag den Sarg auf der Reise mit dem Flugzeug Air Force One des US-Präsidenten Donald Trump vom texanischen Houston in die US-Hauptstadt Washington.
Nachdem Bushs Frau Barbara im April nach 73-jähriger Ehe starb, wurde Sully der Begleiter des ehemaligen Präsidenten. Sully wurde Bush von America’s VetDogs zur Verfügung gestellt. Die Vereinigung bildet Hunde für Kriegsveteranen aus, die verletzt wurden oder an posttraumatischen Folgen leiden.
Holger Schüler, Hundeerziehungsberater überrascht das Verhalten des Begleithundes nicht: „Hunde trauern sehr, ob es nun der Verlust ihres tierischen Partners oder das Herrchen ist. Sie brauchen ihre Trauerzeit.“
Manchmal liegen sie stunden- und tagelang auf Gräbern eines Verstorbenen: „Die Verbindung zwischen Mensch und Tier kann sehr stark sein.“ Der Hund von George Bush war zudem ein Begleit- oder Assistenzhund. „Da gibt es zwei Aspekte“, erklärt Holger Schüler. „Zum einen die Aufgabe, die der Hund hatte und die durch den Tod des Herrchens wegfällt.“ Dazu komme noch die emotionale Beziehung des Hundes zu seinem Herrchen.
Auch Tiere vermissen ihren geliebten Menschen oder Hundekumpel. Hundeerziehungsberater Holger Schüler gibt Tipps:
Und wenn Sie generell etwas über Haustierhaltung in der Wohnung wissen möchten, schauen Sie gerne hier:
Haustierhaltung in der Wohnung