Im Podcast „Facing Marketing“ kam eine Frage, die ich oft höre: Bin ich als Selbstständige nicht automatisch eine Personenmarke? Nicht ganz. Und der Unterschied ist wichtiger, als viele denken.
Marke oder Personenmarke?
Eine Marke kann ohne Gesicht funktionieren. Stockfotos, KI-Bilder, ein Logo. Niemand muss wissen, wer dahintersteckt. Ich könnte ein solches Unternehmen aufbauen, 15 Trainer einstellen und es in ein paar Jahren verkaufen.
Bei einer Personenmarke kaufen die Leute dich. Deine Werte und die Werte deines Business sind dasselbe. Da gibt es keinen Unterschied.
Der Haken, der keiner ist
Viele sagen mir: „Dann muss ich ja mein Leben lang alles selbst machen.“ Nein. Eine Personenmarke heißt nur, dass du das Gesicht nach außen bist. Ob hinter dir zehn oder zwanzig Menschen Videos schneiden oder Kunden betreuen, ist eine ganz andere Frage.
Ja, du bist ein Stück weit an deine Marke gebunden. Aber dafür bekommst du etwas, das dir niemand nehmen kann.
Warum dich niemand kopieren kann
Meine Dienstleistung kann jeder kopieren. Meine Methoden, meine Tipps, meine Formate. Aber die Menschen kommen nicht wegen meiner Dienstleistung zu mir. Sie kommen wegen mir.
Deshalb sage ich: Deine Persönlichkeit ist dein Kopierschutz.
Zwei Dinge, die du wissen solltest
Erstens: Deine Personenmarke ist nie fertig. Du entwickelst dich weiter, also entwickelt sich auch deine Marke. Keine Version ist besser als die andere. Jede passt zu ihrer Zeit.
Zweitens: Eine Personenmarke muss früher oder später Umsatz bringen. Das darf ein, zwei Jahre dauern. Aber Bekanntheit nur um der Bekanntheit willen ist ein Egotrip, kein Business.
Wie eine Personenmarke im Alltag wächst, zeige ich dir auf Instagram.
Schau vorbei: https://instagram.com/frank_s_fischer
Podcast-Folge:
https://www.podcast.de/episode/690185662/gast-folge-frank-s-fischer-und-das-haus-der-unsichtbaren-persoenlichkeiten